
Unter den Vorzeichen von Streit und Ärger um die Bewertung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sollte sich die DFG-VK beim Bundeskongress 2024 in Halle auf ihre Kernkompetenz zurückbesinnen: Die Unterstützung von Kriegsdienstverweigerung. Doch es kam anders. Von Putin-Propaganda und Israelhass geblendet stimmte eine Mehrheit der Delegierten gegen die Forderung, dass Kriegsdienstverweiger:innen Asyl bekommen sollten und für ein antisemitisches Pamphlet. Am Sonntag lagen die Nerven so blank, dass ein Bundessprecher sich dazu hinreißen ließ, vom Podium herab einen unserer Delegierten als „Arschloch“ zu bezeichnen. Warum bleiben wir trotzdem in der DFG-VK? „Friedenspolitik ist viel zu wichtig, um sie wütenden älteren Herrschaften mit viel zu großen Egos zu überlassen“, sagt Jan Hansen, Sprecher*in der Antimilitaristischen Aktion Berlin.
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